Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Bundestagswahl 2017

Empirisches Material zur „Historischen Wahl“ Ob das Prädikat „historisch“ die nächste Wahl übersteht, sei dahin gestellt. Sicher ist 2017 eine Zäsur für den politischen Überbau der BRD. Dies hat aus der gesamtnationalen Perspektive mehrere Gründe.

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„Und bist Du nicht willig, so brauch ich …“

Gewalt. Zur „Frauenfrage“ aus männlicher Sicht Was denn Gewalt sei, deren Deutung unterliegt wie alle Kategorien dem gesellschaftlichen Wandel im Fluß der Zeit. Die Marxschen „gewaltförmigen Verhältnisse“, zu seiner Zeit in der Mitte des 19. Jahrhunderts vieldeutg gefasst, als neben … Weiterlesen

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Imperiale Machtpolitk im 21. Jahrhundert

I. Die Verbreitung von „freedom and democracy“ Seit der Entfaltung der kapitalistischen Produktionsweise, eine Entwicklung, die nach Jahrhunderten zählt und die erkennbar bei weitem noch nicht abgeschlossen ist, hat die Einbeziehung zu erschließender zurück gebliebener Territorien durch ökonomisch überlegene imperiale … Weiterlesen

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Krise oder Boom?

Überlegungen zu den immer wiederkehrenden Verwerfungen in der „Marktwirtschaft“ Karl Marx*) hat nach weitverbreiteter Meinung kein geschlossenes Konzept zu den Krisen der kapitalistischen Produktionsweise vorgelegt, aber betont, dass Krisen, zyklische wie strukturelle, zum „Wesen“ der bürgerlichen Gesellschaft gehören und dem … Weiterlesen

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A) „Mörderischer“ Nationalismus

Über ein fragwürdiges Angebot der Bourgeoisie Der Mensch ist ja an sich ein geselliges Wesen und gehört wie selbstverständlich seiner Familie, seiner Sippe, seinem Volk und – vor allem zu Zeiten sportlicher Großereignisse – Fahnen schwenkend seiner Nation an. Dies … Weiterlesen

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Die Ungleichheit der globalisierten Staatenwelt

oder Was sagt die Statstik zur Bevölkerung und ihrer Partizipation am Reichtum aus? Ist die Plausibilität von statistischen Grundmerkmalen schon im nationalen Rahmen zweifelhaft, umso mehr wenn international das Bruttonationaleinkommen (BNE; bis 1999 BP) erst vergleichbar durch die Umrechnung in … Weiterlesen

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Rassismus ohne Rassisten

Die neue Dimension einer „lower class“. Hat Karl Marx doch Recht? Das 19. Jahrhundert sah den Aufstieg der Lohnarbeiterklasse mit seinem Befreiungsanspruch und zugleich einen den Kolonialismus legitimierenden Rassismus, ursprünglich im Mittelalter metaphysisch und religiös begründet, welcher im Gefolge der … Weiterlesen

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„Tauwetter“

Nikita S. Chruschtschow und seine vergessene Geschichte: Zwei Annäherungen 1953, beim Tod von Josef W. Stalin, herrschte in der Sowjetunion ein unbarmherziges Regime, welche alle seine gesellschaftlichen Ressourcen für die Konfrontation mit dem internationalen „Klassenfeind“ mobilisierte und seiner Bevölkerung einen … Weiterlesen

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Kapital, Lohnarbeiter und Kapitalist

Ein Beitrag zur Entwirrung der Diskussion um nationales versus internationalisiertes Kapital „Das Kapital ist ein scheues Reh“, weiß der Börsenspekulant als letzte Weisheit zu verkaufen. Für den verdinglichten Kategorien anhängenden Alltagsverstand sind Maschinen und Fabriken das Kapital an sich, höchstens … Weiterlesen

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„Welcher Sozialismus darf es denn sein?“

Anforderungen an eine Übergangsgesellschaft zum Kommunismus Heute von einer Gesellschaft des Übergangs zum Kommunismus*) zu „träumen“, mag denjenigen abwegig erscheinen, die entweder vor der Realität des kapitalistischen Systems kapituliert haben oder dieses als einzig rationales in der Menschheitsgeschichte betrachten. Doch … Weiterlesen

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Nachdenken über Faschismus

Überlegungen zu Gestern und Heute Für die offizielle Deutung der orthodoxen Linken war nach dem VII. und letzten Weltkongress der Kommunistischen Internationale 1935 in Moskau die „faschistische“ Herrschaftsform eine „offen terroristische“ Variante des Imperialismus und zwar die des „aggressivsten und … Weiterlesen

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Curzio Malaparte, Kaputt

Ein Tatsachenroman des 20.Jahrhunderts und des Krieges allgemein Zur Person: *09. Juni 1898 in der Toskana, † 10. Juli 1957 in Rom, eigentlich Kurt Erich Suckert – das ab 1925 verwendete Pseudonym Malaparte bedeutet wörtlich übersetzt der schlechte Teil und … Weiterlesen

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Ernst Jünger, In Stahlgewittern

Der erste Weltkrieg als Faszinosum – ein Roman eines „Helden“ Zur Person: * 29.03.1895; † 17.02.1998 war ein deutscher Schriftsteller, Offizier und Insektenkundler, dessen Kriegstagebücher „In Stahlgewittern“ als die große litererarische deutsche Aufarbeitung der Kriegserlebnisse im ersten europäischen Weltkrieg gelten. … Weiterlesen

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Zehn Brüder

Die Geschichte einer Familie aus der Sicht eines Überlebenden Das Licht der Parkplatzbeleuchtung spiegelt sich an den großen Fenstern und im Raum bilden die projektierten Äste der kahlen Bäume verzerrte Schattenbilder. Die Stirn kühlend an das Glas gepresst, rasen Gedankenfetzen … Weiterlesen

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